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Dimetria bringt frische Farbe ins Frauenhaus

Die Dimetria-VdK gGmbH arbeitet als Inklusionsbetrieb täglich dafür, Menschen, die sich aufgrund eines körperlichen, psychischen oder geistigen Handicaps in einer besonderen Lebenslage befinden, wieder eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bieten. „Unser 20jähriges Firmenbestehen in diesem Jahr möchten wir zum Anlass nehmen, um auch anderen Menschen, die besonders darauf angewiesen sind, zu helfen.“ so der Geschäftsführer der Dimetria, Matthias Otto.

Das Malerteam der Dimetria-VdK gGmbH unterstützt aus diesem Grund das Frauenhaus in Straubing mit einem farbenfrohen Neuanstrich der Wohn- und Gemeinschaftsräume im Wert von 2.000 Euro. „Warme, lebendige Farben bringen ein positives Lebensgefühl in diese Räume. Durch eine helle und freundliche Wandgestaltung geben wir den Räumen einen wohnlichen Charakter, damit sich die Frauen und Kinder wohlfühlen.“ so der Abteilungsleiter des Dimetria Malerbetriebs Manfred Koslowski.

Die im Frauenhaus untergebrachten Frauen und Kinder befinden sich in einer oft sehr ausweglosen Situation, in der sie in durch die Familie oder den Partner akute Gewalt erfahren haben. Um diesem Umfeld zu entfliehen, sind die Frauen häufig dazu gezwungen ihre gewohnte Umgebung zu verlassen. „Die Frauen bleiben nach einer endgültigen Trennung oft über einen sehr langen Zeitraum von 6-8 Monaten bei uns. Der soziale Wohnungsmarkt bietet nur sehr schlechte Voraussetzungen für einen Neubeginn. Umso mehr freuen wir uns, ihnen nicht nur eine Schutzmöglichkeit, sondern auch ein neues Stück Heimat bieten zu können, in der sie sich wieder wohlfühlen können.“ erklärt Birgit Masur, Sozialpädagogin im Frauenhaus.

 

Bilduntertitel: Anneliese Weichselgartner, Petra Thalhofer und Birgit Masur (von links) freuen sich gemeinsam mit Manfred Koslowski (3.v.l.) über den Neuanstrich im Frauenhaus.

Das Frauenhaus bedankt sich herzlich für die Neugestaltung ihrer Räume. „Wir freuen uns riesig, dass wir von der Dimetria bedacht worden sind. Als kleiner Verein finanzieren wir uns ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, so dass die finanziellen Mittel oft an allen Ecken fehlen. Diese Unterstützung ist etwas ganz Besonderes für uns. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!“, so Sozialpädagogin Anneliese Weichselgartner.